Solare Prozesswärme

Die Ausgangslage…

 

Heizölkosten 1990-2011, Destatis
Abbildung: Heizölkosten 1990-2011, Destatis

 

Sie haben von der neuen 50% Förderung für solare Prozesswärmeanlagen gehört und wollen mehr zum Thema wissen?

Als produzierendes Unternehmen streben Sie nach Unabhängigkeit und sind zudem auf der Suche nach Kostensenkungspotentialen bei der Energieversorgung?

 

Steigende Preise für fossile Energieträger sind ein wichtiger Kostenfaktor für Ihr Unternehmen?

 

Solare Prozesswärme kann als Zukunftsinvestition für Ihr Unternehmen einen beträchtlichen Anteil Ihres Prozesswärmebedarfs decken und das zu langfristig stabilen und damit kalkulierbaren Preisen!

 

Worum geht es?

Solare Prozesswärme beinhaltet die Nutzung der Solarstrahlung zur Erzeugung von Wärme oder Kälte für Prozesse in Gewerbe- und Industriebetrieben.

 

Besonders geeignet sind hierzu Betriebe, die auch in der warmen Jahreszeit Prozesswärme unter 150°C bzw. Prozesskälte benötigen. Aber auch Betriebe mit hohem Bedarf in den Wintermonaten können diese Systemtechnik bei entsprechend geplanten Anlagen hervorragend nutzen.

 

SonnenWärme für Gewerbe
Abbildung: SonnenWärme für Gewerbe

 

Warum solare Prozeßwärme?

In vielen gewerblichen Prozessen kann Prozesswärme solarthermisch bereitgestellt oder unterstützt werden. In Deutschland und weltweit gibt es vielfach Beispiele von erfolgreichem Einsatz von Solarkollektoren bei gewerblichen oder industriellen Anwendungen (Referenzanlagen).

 

Ziel ist die Nutzung des kostenlosen Energieträgers Sonne, eine nachhaltige und verstärkt dezentrale Energieversorgung, deutlich mehr Unabhängigkeit von steigenden Preisen bei Öl und Gas und somit eine erhebliche Kostenersparnis und Planungssicherheit für die Zukunft.

 

Anstieg Energiepreise
Abbildung: Anstieg Energiepreise
Quelle: BMWI, PHÖNIX

 

Daneben kann Ihr Unternehmen vom positiven Image der Wärmeversorgung auf Solarbasis profitieren. Mit Solarenergie erzeugte Produkte üben eine besondere Attraktivität aus und können oft neue Kundengruppen erschließen. Hier können wir Sie auch gerne im Bereich Ökomarketing mit unserer Erfahrung unterstützen.

 

Wärmegestehungskosten und Amortisationszeiten

Vorhandene solarthermische Anlagen zur Prozesswärmebereitstellung können in der Praxis bei den Wärmegestehungskosten bereits vielfach mit konventionellen Energieträgern konkurrieren. Gerade bei der Prozesswärme, bedingt durch die Bedarfsprofile, lässt sich Solarthermie wirtschaftlich einsetzen.

 

Durch die konstante Abnahme der solaren Wärme auch im Sommer, sind, verglichen mit dem Wohnungsbereich, wesentlich höhere Jahreserträge pro installierter Kollektorfläche möglich. Je nach Projekt können die spezifischen Investitionskosten und erzielbaren Solarerträge über die Wärmegestehungskosten bereits mit den heutigen Öl- und Gaspreisen konkurrieren. Ein Bereich von 5 – 8 cent / kWh ist hierbei durchaus realistisch. Inklusive der 50% – Förderung sinken die Gestehungskosten dann noch auf 2,5 – 4 cent / kWh und bei den Amortisationszeiten liegen wir durchschnittlich bei 5 – 10 Jahren je nach Energieträger. Ein weiterer Vorteil besteht zudem darin, dass dieses Preisniveau auf 20 bis 25 Jahre fixiert ist!

 

Unser Ziel ist es für Sie den optimalen Schnittpunkt zwischen technischer Effizienz, Ökonomie und Ökologie zu finden. Je nach Anforderung planen wir auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anlagen mit Deckungsgraden von mindestens 10% bis hinauf zu 60% des gesamten Wärmebedarfs.

 

Der Nutzen von SonnenWärme für Ihr Gewerbe

Energiekosten senken: 2,5 – 4 Cent/kWh je nach Referenzenergieträger

Unabhängiger von Öl/Gas: solare Deckung 10 – 60%

Energiekosten planbar machen: 25 Jahre keine Preissteigerung

Attraktive Kapitalverzinsung & Amortisation: steuerfrei Kosten einsparen

Dezentralisierung: Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen und deren weniger Förderländer

Ressourcen schützen: Brennstoffeinsatz und CO2 mindern

Attraktivität für Kunden steigern: neue Akzente setzen und die Energiewende vorantreiben

 

Branchen und Prozesse

Während die Nutzung von Solarenergie zur Warmwasserbereitung und Heizung im privaten und öffentlichen Bereich mit einer bis Ende 2009 installierten Fläche von 12,85 Mio. m² Kollektorfläche* schon vielfach zum Standard geworden ist, sind die Chancen im gewerblichen und industriellen Sektor noch weitestgehend ungenutzt.

 

Ungefähr zwei Drittel des Gesamtenergiebedarfs in industriellen Unternehmen fällt für Prozesswärme an, wobei 30% des industriellen Wärmebedarfs ein Temperaturniveau von unter 100°C hat.**

 

Nachfolgend einige Beispiele von Branchen und typischen Temperaturprofilen des jeweiligen Prozesses:

 

Temperaturprofile Prozesse
Abbildung: Temperaturprofile Prozesse /
GroSol2009

 

Industrieller Wärmebedarf nach Temperaturen
Abbildung: Industrieller Wärmebedarf
nach Temperaturen / ECOHEATCOOL 2007

 

Prozesse aus solarthermischer Sicht

Generell lassen sich Prozesse aus solarthermischer Sich in folgende Kategorien unterteilen:

 

Trocknungs- und Entfeuchtungsprozesse

Vorerwärmung von Roh- und Eingangsmaterialien

Pasteurisation und Sterilisation

Waschen und Reinigen

Chemische Reaktionen

Beheizung von Produktionshallen

Bereitstellung von Heißwasser oder Dampf

Kühlungsprozesse (z.B. über Absorptionskältemaschinen)

 

* http://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/content_files/faktenblatt_st_jun10.pdf
** Werner S.: ECOHEATCOOL- Work Package 1. The European Heat Market, Final Report, IEE Altener Project, Euroheat and Power, Belgium, 2007

 

Unsere Leistungen

Unser Komplettservice für Sie: Wir…

• beantworten Ihre Fragen

• erfassen/messen Ihren exakten Bedarf

• überprüfen eine Wärmerückgewinnung

• erarbeiten MIT Ihnen ein Konzept

• fertigen eine Ertragsprognose an

• erstellen für Sie ein detailliertes Angebot, inkl. Wirtschaftlichkeitsberechnung

• sichern Fördermittel und Finanzierung

• montieren schlüsselfertig

• garantieren für den Anlagenertrag und jederzeitige Energieversorgung

• überwachen den Betrieb

• liefern Service und Wartung

 

Die typische Vorgehensweise bei einem Projekt zur Bereitstellung solarer Prozesswärme sieht wie folgt aus:

 

1. Überprüfung des Betriebes auf grundsätzliche Eignung mit Hilfe unserer Checkliste*

2. Bei Eignung: Ausfüllen des Datenerfassungsbogens* und Unternehmensbesuch

3. Analyse und Darstellung des Ist-Zustandes

4. Konzepterstellung für Energieeffizienzmaßnahmen

5. Konzepterstellung zur Integration einer thermischen Solaranlage

6. Detailplanung aller Maßnahmen und Umsetzung

* Die Checkliste und den Datenerfassungsbogen erhalten Sie per Anfrage. Kontaktieren Sie uns!

 

Referenzanlagen

 

Referenzanlage

Deutschland 2012
Brauerei Baden-WürttembergWassererwärmung für Abfüllanlage
Kollektoren: 10 x PHÖNIX Infinity 323
Montage: Wandmontage
Tankkapazität: 2 x 1.500 Liter

 

Referenzanlage

Frankreich 2011
Strafvollzugsanstalt NantesWassererewärmung für Küche und Duschen
Kollektoren: 72 x PHÖNIX Infinity 323 MS
Montage: Flachdach
Tankkapazität: 5 x 3.000 Liter, 2 x 3.000 Liter, 1 x 750 Liter

 

Referenzanlage

Deutschland 2011
Zoo MünsterReinigung der Stallungen
Kollektoren: 16 x PHÖNIX Infinity 323
Montage: Flachdach
Tankkapazität: 2 x 1.300 Liter
Solarer Deckungsanteil: 21%
Partner: Firma Upmeyer

 

Referenzanlage

Frankreich 2010
FuttermittelproduktionKollektoren: 20 x PHÖNIX Infinity 323 MS
Montage: Aufdach
Tankkapazität: 3.000 Liter
Partner: Solar Enerjade

 

Referenzanlage

Frankreich 2008
Labore für Kosmetik und NahrungsergänzungsmittelKollektoren: 15 x PHÖNIX Infinity 3
Montage: Flachdach
Tankkapazität: 2.000 & 1.000 Liter
Solarer Deckungsanteil: 50%
Partner: Air Ouest Climatisation