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Ökotest 09/2010 Ökotest 10/2010 Solar Keymark

Die Funktionsweise einer tollen Technologie

Schema Solarthermie Wie funktioniert eine SonnenWärme-Anlage? Die Sonne ist nicht nur ein Licht-, sondern ein Wärmespender. So wird beispielsweise Wasser in einem Gartenschlauch erwärmt, der in der Sonne liegt - in einem dunklen Schlauch stärker als in einem hellen. Dieses Grundprinzip wird in der Solartechnik zur direkten Erzeugung von Wärme genutzt.

Dabei wird anstelle des Gartenschlauches eine beschichtete "Empfangsfläche" (Absorber) benutzt, welche die Sonnenenergie aufnimmt (absorbiert) und in Wärme umwandelt. Den Absorber durchströmt eine Flüssigkeit, mit der die Wärme abtransportiert wird. Diese Flüssigkeit besteht aus einem ungiftigen Wasser-Frostschutz-Gemisch, damit sie im Winter nicht gefriert.

Um die Ausbeute an nutzbarer Sonnenenergie (technisch: Wirkungsgrad) zu erhöhen, wird der Absorber in ein gut gedämmtes Gehäuse mit Glasabdeckung eingebaut. Eine solche Baueinheit wird als Flachkollektor bezeichnet.

Bei Vakuumröhrenkollektoren befindet sich der Absorber in einem Vakuum. Wie bei einer Thermoskanne werden damit die ausgezeichneten Wärmeisolationseigenschaften des Vakuums genutzt.

Wärme vom Dach zum Wasserhahn

Da Sonnenschein und Wärmenachfrage nicht immer zeitlich übereinstimmen, benötigt man einen Speicher für die vom Kollektor gelieferte Wärme. Wenn die Kollektortemperatur über der Speichertemperatur liegt, setzt der Solarregler die Umwälzpumpe in Gang und pumpt die erwärmte Flüssigkeit in den unteren Wärmetauscher des Speichers. Dort gibt die Flüssigkeit die Wärme an das kalte Trink- oder Brauchwasser ab und fließt dann wieder zurück in den Kollektor.

Das Wasser im Speicher erwärmt sich, steigt nach oben und kann im gesamten Haushalt verwendet werden. Wenn die Sonne in der Übergangszeit und im Winter einmal weniger Energie liefert, wird das Brauchwasser über den oberen Wärmetauscher des Speichers von der konventionellen Heizungsanlage erwärmt. Die Kombination aus Kollektor, Speicher, Regler und Solarstation (Pumpe) wird als Sonnenwärme-Anlage (auch thermische Sonnenwärme-Anlage) bezeichnet.

Genügend Platz auf Ihrem Dach

Über die Größe einer SonnenWärme-Anlage entscheidet der Warmwasserbedarf der Personen, welche die Anlage nutzen. Für Haushalte in Ein- und Zweifamilienhäusern ist erfahrungsgemäß ein Verbrauch von 50 Litern pro Person und Tag anzusetzen. Dafür benötigen Sie etwa 1-1,5 Quadratmeter Flachkollektoren oder 0,8 Quadratmeter Vakuumröhrenkollektoren. Der Solarspeicher sollte so ausgelegt sein, dass in den Sommermonaten ein bis zwei Tage ohne Sonnenschein überbrückt werden können. Das Speichervolumen beträgt demnach das ein- bis zweifache des täglichen Warmwasserverbrauchs.

Wenn Sie auch die Raumheizung solar unterstützen wollen, benötigen Sie einen etwas größeren Speicher. Die Größe des Speichers hängt vom Wärmebedarf Ihres Hauses ab. Daher empfehlen wir Ihnen eine individuelle Beratung durch einen unserer PHÖNIX-Fachpartner vor Ort, der mit Ihnen das für Sie optimale System ermittelt.

 
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